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Regeln für einen guten Kompost

Der Rottevorgang in Ihrem Komposthaufen ist ein komplexer biologischer Prozess, an dem unzählige Bodentiere, Bakterien und Pilze beteiligt sind. Es ist deshalb notwendig, dass diese Lebewesen optimale Lebensbedingungen herstellen.

Deshalb sollten Sie folgende Regeln beachten.

Aufbau des Kompostes

KomposthaufenA. Grobes Material (z.B. Reisig, Stroh) als luftdurchlässige Verbindungsschicht zum Erdboden
B. Organische Abfälle aus Küche und Garten

  • Gras nur mit Grobmaterial vermischt einstreuen (Fäulnisgefahr!)
  • für große Mengen den Grünabfall-Sack benutzen

C. Abgesiebte Grobteile aus fertigem Kompost tragen zur Beschleunigung des Verrottungsprozesses bei.
D. Mantel aus Laub, Stroh oder Erde (etwa 20 cm) als Schutz gegen Austrocknung

10 Regeln, die Sie beachten sollten

  1. Einen Komposthaufen nicht auf eine feste Unterlage aus Stein, Beton oder ähnlichem aufsetzen. Er benötigt wegen der Regenwürmer den Kontakt zum Erdreich. 
  2. Ein halbschattiger Platz in einer Ecke des Gartens ist der ideale Standort für Ihren Komposthaufen. Hinweis: Beachten Sie bei der Auswahl des Standortes, dass Ihr Nachbar nicht durch auftretende Gerüche belästigt wird.
  3. Nach allen Seiten offene, luftdurchlässige Kompostsilos verwenden. Der Rottevorgang wird dadurch beschleunigt.
  4. Das zu kompostierende Material nicht in eine Grube legen, weil der Luftmangel zu Fäulnis und Geruch führt.
  5. Grobes Material etwa 20 cm hoch als unterste Schicht aufbringen. Die feineren Materialien, wie Laub usw. schichtweise oder vermischt auflegen. Grasschnitt wegen Fäulnisgefahr nur dünn einstreuen.
  6. Zwiebelschalen, Schnittlauchreste, Kaffee- und Teesatz sind ideales "Regenwurmfutter". Flachs und Holunder fördern den Regenwurmbesatz.
  7. Kleinlebewesen benötigen Feuchtigkeit; deshalb vollkommene Trockenheit vermeiden.
  8. Den Komposthaufen nicht zu nass halten, denn dadurch entsteht Luftmangel und wichtige Bodenlebewesen wie der Regenwurm, sterben ab. 
  9. Den fertig aufgeschichteten Komposthaufen mit Erde, Schilfmatten, Laub oder Stroh abdecken, um die Wärmeentwicklung zu fördern und Stickstoffverluste zu vermeiden. 
  10. Gesiebte Grobteile eines ausgereiften Komposts eigenen sich hervorragend als Kompoststarter.

Tipp:  Ein Umsetzen des Komposthaufens ist nicht unbedingt notwendig, trägt aber zur Beschleunigung der Reife bei. 

Kontakt

Friesenstraße 33/35
26789 Leer
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Telefon:0800 9252423
Fax:0491 92524-80
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